Hier wird praktisch gearbeitet! Im Sinne des Naturschutzes werden Wiesen gemäht, Nisthilfen für etliche Arten angefertigt, aufgehängt und gesäubert (z.B. für Schwalben, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Fledermäuse) und manches mehr. Auch der naturnahe Garten des Vereinshauses erfordert laufende Pflege.
Das alles ist zwar mit Arbeit verbunden, die aber in netter Gesellschaft auch Freude macht. Außerdem tragen wir so zur Erhöhung der Artenvielfalt unserer Stadt bei.
Hier kann jede(r) mitmachen! Wir freuen uns auf deine/Ihre Hilfe!
Wir
treffen uns in der Regel samtags um 10 Uhr und arbeiten mindestens 4-5 Stunden (wer Lust hat auch länger). Zu den Treffen werden alle jeweils per Mail eingeladen, sofern sie in den Verteilern der
Teams eingetragen sind (s. unten).
Weitere NABU-Gruppen für Kinder, Jugendliche, Naturfotografen, Fledermausfreunde, den Bauerngarten am Schelphof und die politische Mitgestaltung finden Sie hier
Liebe Aktive und Interessenten,
die Aktivgruppe des NABU Bielefeld arbeitet in einzelnen Teams, um die Zahl von 10 Teilnehmern pro Einsatz möglichst nicht zu überschreiten. Daher sind Anmeldungen zu den Terminen bei den Teamleitungen (s.u.) erforderlich! Die meisten Teams treffen sich monatlich. Nur ausnahmsweise laden wir über den Gesamtverteiler alle Aktiven ein, wenn wir bei besonderen Aktionen mehr Leute brauchen.
Unsere derzeitigen Aktiv-Teams und ihre Ansprechpartner für die Anmeldungen sind:
Wer Interesse hat, zu den Aktionen der einzelnen Teams per Mail eingeladen zu werden, melde sich bitte bei den Ansprechpartnern zur Aufnahme in den Verteiler!
Treffpunkt ist im Regelfall das NABU-Vereinshaus Wiesenstraße 21 – aber bitte evtl. Abweichungen und Details bei den Ankündigungen bzw. Einladungen beachten!
Sofern nichts anderes angegeben, beginnen unsere
Arbeitseinsätze jeweils um 10 Uhr!
Für alle Termine werden feste Schuhe (bzw. Gummistiefel in Feuchtbiotopen, zB Salzenteichsheide, Rieselfelder, Bäche), Arbeitshandschuhe und Arbeitskleidung empfohlen. Da die Einsätze meist bis
in den Nachmittag dauern, sind auch Pausenverpflegung und Getränke anzuraten.
1. Gesamte Aktivgruppe:
Viele Hände können wir insbesondere bei den
beiden Projekten Brutflöße (Ausbringen im Frühjahr und Einholen im Herbst) und bei der Pflege von Grundstücken (insbes. Wiesenmahd im NSG Salzenteichsheide, siehe auch Nr. 5, Team
Biotop-&Landschaftspflege!) gebrauchen. Evtl. kommen noch weitere Termine z.B. für Holzarbeiten hinzu. Einge Termine (siehe unten >> 5. Biotop- und
Landschaftspflege, Streuobstwiese) sind wetterabhängig, bitte ggf. Einladungen
beachten bzw. Teilnahmewunsch anmelden!
Interessenten melden sich bitte bei
Thomas [email protected] (Brutflöße) und
Jürgen [email protected] (Salzenteichsheide).
Termine:
21.6. (Auenfest)
29.8. (Sommerfest)
19.9. (Schwaden im NSG
Salzenteichsheide)
4.10. (Erntetag
Streuobstwiese)
17.10. (Nistflöße einholen
Rieselfelder)
18.12. (Jahresausklang
Aktivgruppe NABU-Haus)
2. Team Bachvögel & Steinkäuze:
Wir montieren und pflegen Nisthilfen für Wasseramseln, Gebirgsstelzen und Steinkäuze und beobachten deren Besiedlung. Interessenten melden sich bitte bei Susanne und/oder Thomas: [email protected] , [email protected]
„Regeltermin“ ist immer der 1. Samstag im Monat:
4.7.
1.8.
5.9.
3.10.
7.11.
5.12.
3. Haus-, Garten- und Werkstatt-Team:
Im Team für unser Vereinshaus und den Vereinsgarten Wiesenstraße 21 (nicht für den Bauerngarten Schelphof!*) stehen in nächster Zeit u.a. folgende Aktivitäten an:
Im Gartenteam ist jede fleißige Hand
willkommen! Interessenten melden sich bitte bei Rudolf:
[email protected] . „Regeltermin“ ist immer der 2. Samstag im
Monat:
13.6.
11.7.
8.8.
12.9.
10.10.
14.11.
12.12.
Zusätzlich trifft sich das "Rentnerteam" in der NABU-Werkstatt auch unter der Woche nach Absprache (idR donnerstags). Anmeldung auch dafür bei Rudolf: [email protected]
4. Waldteam Bokelfenn:
Einladung zur Traubenkirschen-Bekämpfung in unserem Wald Bokelfenn. Ziel ist es (innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre), die Spätblühende Traubenkirsche partiell zu entfernen und den Jungwuchs der standortgemäßen Laubbäume (Birke, Eiche, Buche, Vogelkirsche etc.) zu unterstützen (d.h. vor Verbiss zu schützen). Außerdem pflegen, kontrollieren und ergänzen wir unsere Nistkästen für Singvögel und Fledermäuse. Wir treffen uns in der Regel direkt im Wald, der genaue Ort steht in den Einladungen. Die Einsätze enden spätestens um 16:00 Uhr (wer möchte/muss kann natürlich früher aufhören!). Neben wetterangepasster Kleidung sollte jeder an seine Verpflegung denken. Interessenten melden sich bitte bei Martin: [email protected]
„Regeltermin“ ist immer der 4. Samstag im Monat.
27.6.
25.7.
22.8.
26.9.
24.10.
28.11.
5. Teams Biotop- und Landschaftspflege & Streuobstwiese Hoberge:
Wir pflegen unsere Vereinsgrundstücke: Wiesenmahd, Holzarbeiten, Verkehrssicherung, Nisthilfen, Kontrollen und Bestandsaufnahmen. Interessenten melden sich bitte bei Joachim: [email protected], Interessenten für die Pflege der Obstbaumwiese Hoberge/Poetenweg melden sich bei Thomas: [email protected]).
Termine sind wetterabhängig/vorbehaltlich! Bitte Einladungen beachten!
Voraussichtlich:
18.7. (Streuobstwiese)
13.9. (Streuobstwiese: Pflücktag)
19.9. (NSG Salzenteichsheide: Schwaden)
4.10. (Streuobstwiese: Erntetag)
21.11. (Königskamp: Kopfweidenpflege )
6. Team Gebäudebrüter:
Wir erfassen Brutplätze von Gebäudebrütern, insbesondere von Schwalben und Mauerseglern, und kümmern uns bei Bedarf um Nisthilfen für diese Arten (Einzeltermine). Interessenten melden sich bei Benjamin [email protected] (zu Mauerseglern) bzw. bei Jürgen [email protected] (zu Schwalben).
Hinweis: Die Bauerngartengruppe trifft sich regelmäßig donnerstagsvormittags ab ca. 10 Uhr im Bauergarten am Schelphof. Näheres unter Mitmachen >> Bauerngarten!
… am Samstag, den 6. Juni 2026, Steinkauzröhren kontrolliert und ausgetauscht. Mit einem Team von 8 Leuten waren wir in Bielefeld Holtkamp unterwegs. An 2 Stellen mussten Röhren ausgetauscht werden. Nach vorsichtiger Kontrolle auf mögliche Bewohner wurden sie demontiert und durch neue Röhren ersetzt. Mit soliden Schraubenhaken und Draht sitzen die neuen Röhren sicher und fest an ihren Positionen und warten auf einzugswillige Steinkäuze. Andere Steinkauzröhren haben wir mit unserer neuen Endoskopkamera kontrolliert, aber leider keine Bewohner festgestellt. Bei herrlichem Wetter haben wir uns zum Abschluss noch ein Picknick im Grünen gegönnt.
Eine kleine Truppe schaute auf dem Rückweg zur Wiesenstr. noch auf unserer Streuobstwiese am Poetenweg vorbei, um dort einen Sack voll Schafswolle auf den Baumscheiben einiger Jungbäume zu verteilen.
Wohnungssanierung und Nachbarschaftstreff bei Steinkauz & Co.
… am Samstag, den 9. Mai 2026, mit 5 Aktiven an der „Stunde der Gartenvögel“ mitgemacht. Am Anfang haben wir uns etwas schwergetan, Vögel nach Stimmen zu ordnen, eine Vogelstimmen App war da auch keine große Hilfe. Dank Thomas konnten wir doch noch zahlreiche Stimmen erkennen, insgesamt haben wir 19 Vogelarten im Garten gezählt. Danach haben wir noch Nisthilfen mit Leinöl imprägniert, das Sandarium von Laub befreit, Kompost gesiebt und restlichen Kanadagoldruten vom Bienenbeeten entfernt.
Kontemplativ und aktiv im NABU-Garten!

... am Samstag, den 2. Mai 2026, die Kontrollen der Wasseramselkästen im Stadtgebiet fortgeführt. Mit 7 Aktiven in 2 Teams haben wir insgesamt 12 Brücken kontrolliert und geschaut, ob unsere Nisthilfen noch da sind. Wasseramseln haben wir leider keine gesichtet, dafür aber mehrere Gebirgsstelzen und Zaunkönige, die unsere Nistkästen auch gerne annehmen. Zufällig haben wir in der Nähe einer Brücke an der Werther Str. auch noch einen Bienenschwarm entdeckt und an die Feuerwehr weitergemeldet.
Auch auf unserer Streuobstwiese am Poetenweg haben wir vorbeigeschaut. Die Obstbäume blühen prächtig, die Bienen sind fleißig und die Anzahl der Schafe ist auf 7 gestiegen plus 2 Lämmer. Da an diesem Tag auch das traditionelle Birdrace stattfand, haben wir alle Vogelarten aufgelistet, denen wir unterwegs begegnet sind bzw. die wir gehört haben. Immerhin eine Liste mit 30 Arten.
Zum Abschluss haben wir den Teameinsatz gemütlich bei Kaffee, Keksen und Sushi im Garten unseres Vereinshauses ausklingen lassen.
... am Freitag, den 1. Mai 2026, die Arbeit mal ruhen lassen und stattdessen im NABU-Garten den Grill angeworfen. 17 Aktive (Rekord!) kamen und ließen es sich gut gehen. Der Grillmeister Rudolf versorgte uns perfekt, und die vielen mitgebrachten Salate und Leckereien verschwanden zügig, wenn auch nicht vollständig, in unseren Bäuchen. Auch das Wetter spielte mit (die schöne neue Küche blieb verwaist!) und abends gab es sogar noch ein Ständchen von Kuckuck und Nachtigall.
Ausspannen und Auftanken am 1. Mai im NABU-Garten (Fotos: T. Schikora).
… am Samstag, den 11. April 2026, mit 9 Aktiven und bei schönem Wetter sämtliche Gartenarbeiten auf unserem Vereinsgelände erledigt: Gräser geschnitten und aus den trockenen Halmen Nisthilfen für Rotkehlchen gebastelt, kanadische Goldrute aus den Bienenbeeten entfernt, Boden vorbereitet für die Aussaat heimischer Blumensamenmischung und diese auf einem der Bienenbeete ausgebracht, Kompost gesiebt, den Gasbehälter gereinigt und die dortigen Roststellen entrostet, Neuanpflanzungen von Sträuchern und Blumen gegossen, im Frühbeet einige Gemüsesorten ausgesät. Im NSG Dankmasch haben wir zusätzliche Nisthilfen für Vögel aufgehängt, außerdem neue Nisthilfen zusammengebaut.
Frühlingsgefühle im NABU-Garten! (Fotos: J. Reich, R. Ungefug)
... am Samstag, den 28. März 2026, mit sieben Aktiven unsere selbstgebauten Nistkästen für den Gartenrotschwanz im Bokelfenn aufgehängt. Zusammen mit den bereits vorhandenen Nistkästen für den Trauerschnäpper haben wir jetzt eine tolles Nistangebot für Vögel, die wegen ihrer späten Rückkehr aus dem Winterquartier besonders vom Klimawandel betroffen sind.
Bei jedem Wetter im Einsatz: der Hochbautrupp (Fotos: M. Fuchs, M. Brock)
... am Samstag, den 21. März 2026, auf unserer Streuobstwiese am Poetenweg gearbeitet. Der Baumschnitt wurde mit Schubkarren eingesammelt, die Schutzfarbe an den Stämmen der Jungbäume erneuert, die letzten Obstbäume wurden geschnitten und an einigen Bäumen wurde der Verbissschutz repariert oder neu angebracht. Die ersten Stunden waren etwas kühl, aber später schaute die Sonne heraus und so konnten wir unsere Mittagspause im Sonnenschein verbringen. 10 Aktive waren im Einsatz, um auch in diesem Jahr die Voraussetzungen für eine gute Entwicklung der Obstbäume zu schaffen.
Die Winterarbeiten sind erledigt, jetzt kann der Frühling kommen! (Fotios: T. Schikora)
… am Samstag, den 14. März 2026, mit fünf Aktiven bei anhaltendem Nieselregen einige Werkstattarbeiten erledigt (Nistkastenbau, Schubkarrenreparatur), Boden und Sand für die Umfeldgestaltung unseres renovierten Teiches angefahren (in dem die AG Feldherpetologie übrigens vor drei Tagen bereits fast 50 (!!) Berg- und Teichmolche gezählt hat!) und mit dem Bau des Elektrozauns um den Teich begonnen, der die Amphibien in den nächsten Wochen vor hungrigen Waschbären schützen soll.
... uns am Samstag, den 7. März 2026, am stadtweiten "Cleanup Day" beteiligt, zu dem der Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld bereits zum vierten Mal aufgerufen hatte. Und so waren unter den knapp 1.400 Müllsammler*innen, die auf über 12 Standorten in Bielefeld verteilt waren, auch einige NABU-Mitglieder, die sich für ein sauberes Bielefeld engagierten. U.a. waren 9 Aktive am Sammelstandort "Heeper Fichten" im Einsatz und konnten die Müllsäcke mit Unmengen an Glasflaschen, Plastik, Zigarettenkippen und weiterem wilden Müll füllen und sind auch auf Dinge wie Fahrradreifen, zerlegten Sitzmöbeln und diversen Kleidungsstücken gestoßen, die samt Kleiderschrank im Wald entsorgt wurden. Auch die anderen Teilnehmer*innen karrten teilweise skurrile Funde aus dem Sammelgebiet heran und so kam in den 2 Stunden eine große Menge Müll zusammen.
Bunt, aber nicht schön: Müllsammler*innen und ihre Ausbeute in den Heeper Fichten (Fotos: J. Reich).
... am Samstag, den 28. Februar 2026, mit 6 Aktiven zum letzten Mal vor der Brutzeit die Spätblühende Traubenkirsche im Bokelfenn bekämpft. Damit schließen wir eine erfolgreiche Wintersaison ab, in der wir eine große zusammenhängende Fläche gründlich bearbeitet haben. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass sich auf dieser Fläche in den nächsten Jahren eine möglichst bunte Mischung heimischer Gewächse ansiedelt.
Bei diesem Einsatz haben wir erstmals mit alternativen Werkzeugen experimentiert: neben den bewährten Schweizer Gerteln konnten die Teilnehmer spezielle Zugmesser zum Entrinden ausprobieren. Für junge Traubenkirschen kam sogar ein metallischer Teigschaber erfolgreich zum Einsatz!
"Siegerfoto" der ganz Harten, die bis zum Schluss durchgehalten haben! (Foto: M. Fuchs)
... am Samstag, den 21. Februar 2026, die Brutflöße in den Rieselfeldern Windel aus dem Winterschlaf geholt und auf die Teiche gesetzt. Mit insgesamt 8 Aktiven und ausgestattet mit Wathosen, Watstiefeln und Boot haben wir unsere selbstkonstruierten Brutflöße, die vor Ort witterungsgeschützt eingelagert waren, zu Wasser gelassen.
Auch wenn die Wettervorhersage nicht so prickelnd war und wir mit Eisresten und hohem Wasserstand rechnen mussten, hatten wir den Termin nicht abgesagt. Letztendlich wurden wir mit gutem, teilweise sonnigem Wetter, eisfreien Teichen und normalen Wasserstand belohnt und konnten unser Programm komplett erledigen.
Noch waren keine Lachmöwen zu sehen (dafür eine Silbermöwe). Aber wenn die ersten Vögel erscheinen und nach sicheren Brutmöglichkeiten Ausschau halten, sind die Brutflöße schon da.
Wetter: trocken; Arbeitsplatz: nass (Fotos: T. Schikora, J. Albrecht).
... am Freitag, den 20. Februar 2026, einen kurzfristigen Sondereinsatz an unserem Grundstück "Königskamp" veranstaltet. Die Wettervorhersage hatte eine frostige Nacht von Donnerstag auf Freitag vorhergesagt. Dies ermöglichte auf dem gefrorenen Boden eine Fortsetzung unseres Kopfweiden-Rückschnitts vom 24. Januar dieses Jahres. Joachim E. hatte kurzfristig einen Bekannten mit Trecker und starkem Häcksler organisiert und Joachim S. war mit seinem Unimog auch wieder dabei. So konnten alle für dieses Jahr zum Rückschnitt vorgesehenen Kopfweiden doch noch bearbeitet werden und das Schnittgut konnte vollständig gehäckselt und abgefahren werden. Nach 4 Stunden war alles erledigt und das Projekt Kopfweidenschnitt konnte von der "to-do-Liste" gestrichen werden.
Frisch frisiert in den Frühling! (Fotos: T. Schikora)
... am Samstag, den 14. Februar 2026, zusammen mit der AG Insekten und insgesamt 10 Aktiven folgende Arbeiten durchgeführt: Nisthilfen für Vögel und Insekten gebaut, das große Insektenhotel teils neu gestaltet und geordnet, einen kräftigen Robinienstamm mit Bohrungen versehen, den Fußteil mit Leinölfirniss imprägniert und neben dem Hotel eingegraben bzw. aufgestellt, Sand/Erde Mischung auf die Schmetterlingsspirale und den Hügel am Teich ausgebracht, Bienenbeete angefangen zu jäten und ordnen und einen Johannisbeeren Strauch umgepflanzt. Beim gemütlichen Zusammensitzen mit Tee und Kaffee klang der Arbeitstag aus.
Winterarbeit mit und ohne Heizung und die wundersame Verwandlung eines Robinienstamms.
... am Samstag, den 7. Februar 2026 mit dem Steinkauzteam weitere Niströhren montiert. Auf verschiedenen Höfen in Ummeln durften wir mit Erlaubnis der Eigentümer an vielversprechenden Stellen unsere selbstgebauten Steinkauzröhren anbringen. Da es in diesem Bereich ein inzwischen fest etabliertes Brutpaar gibt, hoffen wir den Nachwuchs in der weiteren Umgebung durch attraktive Brutplätze halten zu können. Mit 5 Aktiven genossen wir das herrliche Wetter und beobachteten nebenbei auch noch ziehende Kraniche und Blässgänse. Außerdem haben wir den Akku in einer unserer Wildkameras getauscht und anschließend in der Werkstatt unseres Vereinshauses an der Wiesenstr. ein paar Bastelarbeiten erledigt.
Schau mal, Steinkauz, hier kannst du in die Röhre gucken! (Fotos: T. Schikora, M. Fuchs)
... am Samstag, den 24.01.2026, einige Kopfweiden auf unserem Grundstück "Königskamp" in der Johannesbachaue gepflegt. Trotz Kälte, Wind und Graupel kamen insgesamt 9 Aktive, um Kopfweiden zu schneiden und das geschnittene Material zu häckseln. Mit Hoch-Entaster und Kettensägen wurden die Bäume zurückgeschnitten und das Schnittgut zum Häcksler geschleppt. Dankenswerterweise hatte uns der Halhof einen Trecker mit angeschlossenem Häcksler zur Verfügung gestellt. Damit konnten die abgeschnittenen Äste gleich kleingehäckselt und verladen werden. Dafür war neben Joachim E., der die Einweisung in Trecker und Häcksler bekommen hatte, auch Joachim S. mit seinem Unimog wieder dabei. Auch wenn das Wetter im Verlauf der Aktion eher schlechter wurde, hielten alle durch, bis die Akkus leer und die Sägen stumpf waren.
Neue Frisur für die Uferweiden am Johannisbach (Fotos: T. Schikora).
… am Samstag, den 17. Januar 2026, mit 8 Aktiven mit der Renovierung der Küche unseres Vereinshauses begonnen. Die sich ablösende Verkleidung der Lehmdecke war der Anlass für eine Radikalkur, bei der nicht nur Wände und Decke, sondern auch die hinfällige Einrichtung erneuert werden soll. Nach dem Ausräumen haben wir zunächst die Tapeten entfernt. Mit perfektem timing fiel dann wundersamerweise die lose Deckenverkleidung von selbst herunter und wir mussten nur noch die Reste bis zum historischen Untergrund aus kleinen mit Lehm verfugten Latten abschlagen. In den Folgetagen spachtelte Thomas, der die Aktion vorbereitete und koordinierte, die Wände neu und besorgte die neue Deckenverkleidung aus Holzpaneelen.
Verwandlung einer Küche, 1. Akt (Fotos: T. Schikora, M. Fuchs, J. Albrecht).
… am Samstag, den 10. Januar 2026, mit sparsamen 3 Aktiven anstelle eines Arbeitseinsatzes die Wintervögel rund ums NABU-Haus gezählt. Bei ziemlich frostigen Temperaturen waren 19 Goldammern das Highlight, die an unserer Winterfütterung sehr bequem und warm vom Gruppenraum aus zu beobachten waren. Anschließens freuten wir uns bei einem Rundgang durch die Dankmasch u.a. noch über etliche Wacholderdrosseln, die in den Beerensträuchern futterten.
Gäste an der Winterfütterung und frostige Winteridylle in der Dankmasch (Fotos: J. Reich, J. Albrecht).
... bei unserem ersten Einsatz im neuen Jahr am Samstag, den 03. Januar 2026 Nistkästen gereinigt und Steinkauzröhren inspiziert. 4 Aktive trotzen Kälte und Wind um den Vögeln ein sauberes Zuhause zu bieten. Auf zwei benachbarten Streuobstwiesen am Töpkerteich wurden von uns 18 Nisthilfen kontrolliert und gereinigt. In immerhin 13 Nistkästen fanden wir Nester, teilweise sogar mit unbebrüteten Eiern. Hauptsächlich waren es wohl Kohl- und Blaumeisen, die Nester gebaut hatten. Die beiden Steinkauzröhren wurden mit unserer Endoskopkamera inspiziert, leider aber ohne Hinweise auf die kleinen Käuze. Anschließend ging es mit kalten Füßen wieder zurück ins Vereinshaus, in dem wir uns gemütlich zusammensetzten und gründlich aufwärmten.
Tatortreiniger und Spurenleser im Schnee (Fotos: M. Fuchs, T. Schikora).
... bei unserem letzten Einsatz in diesem Jahr am Samstag, den 27. Dezember 2025, kurz vor Jahresende noch den Bokelfenn-Teilnehmerrekord für 2025 aufgestellt: 7 Aktive strotzten nach den faulen Feiertagen geradezu vor Tatendrang! Während der Großteil der Gruppe sich mit frisch geschliffenem Werkzeug durch das Traubenkirschen-Dickicht im Nordteil ringelte, übernahm eine kleine Abordnung dankenswerterweise die Traubenkirschen-Nacharbeit im Südteil.
Da lacht der Fachmann und der Weihnachtsmann wundert sich! (Fotos: M. Fuchs)
…am Samstag, den 20. Dezember 2025, mit 14 Aktiven unser diesjähriges Jahrestreffen auf dem NABU-Gelände gefeiert. Wobei natürlich zunächst mal gearbeitet wurde! Bei neblig-kühlem Winterwetter waren unter anderem etliche Nistkästen zu reinigen, Wege zu fegen, der Wall am neuen Teich zu ergänzen und dort eine Sitzgelegenheit zu gründen. Erst nach getaner Arbeit ging es in der geheizten Stube dem Glühwein, Apfelwein und -punsch und den vielen mitgebrachten Leckereien an den Kragen, garniert mit Aktionsbildern aus dem vergangenen Jahr, einigen Neuigkeiten sowie vielen Anekdoten und Geschichten aus dem NABU-Jahr. Die Dämmerung schaute bereits um die Ecke, als die letzten Spuren beseitigt waren.
Ergänzen Sie sinngemäß: Ohne Flei… kein Prei…! (Fotos: J. Albrecht)
… am Samstag, den 13. Dezember 2025, mit 10 Aktiven der Hausgruppe bei gutem Wetter das Dach und die Dachrinnen des Vereinshauses vom Herbstlaub befreit, weiter an der Schmetterlingsspirale gebaut (Teich angelegt, Erde herangekarrt und die Südwand und Nordflanke aufgebaut), Holz gemacht, Zweige gehäckselt und Nistkästen zusammengebaut. Und so langsam füllt sich auch der neue Teich! In der schönen Runde haben heute erfreulicherweise einige neue Mitstreiter zu uns gefunden.
Unsere Gartenprojekte schreiten voran!
... am Samstag, den 6. Dezember 2025, mit dem Steinkauz- und Bachvogelteam einen Schleiereulenkasten in einer Scheune auf einem Hof in Ummeln angebracht. Mit Stirn- und Taschenlampen ausgerüstet fanden wir in der großen Scheune einen sicheren Platz für den selbstgebauten Kasten. Dieser Platz ist auch für zukünftige (Erfolgs-) Kontrollen gut erreichbar und Schleiereulen gibt es in der Umgebung bereits. Anschließend kontrollierten wir mit der neu angeschafften Endoskopkamera verschiedene Steinkauzröhren in der Umgebung und reparierten dabei auch die defekte Aufhängung einer Röhre. Leider fanden sich in den Nisthilfen keine Anzeichen für Steinkäuze. Danach ging es zurück zum Vereinshaus.
NABU 2025 – im Geheimdienst der Eulen.
... am Samstag, den 22. November 2025, mit sechs winterharten Aktiven bei frostigen Temperaturen die Spätblühende Traubenkirsche im Bokelfenn bekämpft. Wie gut, dass uns wenigstens die Sonne den ganzen Tag über wärmende Strahlen durch die Baumkronen schickte! Altgediente und neue Mitstreiter legten sich mit Greifzug, Gertel und Buschmesser mächtig ins Zeug, und so kamen wir im nördlichen Teil des Waldes wieder ein gutes Stück voran.
Ringeln im Winterwald: Besinnlich geht anders!
... am Samstag, den 8. November 2025, einen gemeinsamen Termin von Haus- und Gartenteam mit dem Steinkauz- und Bachvogelteam organisiert. Mit insgesamt 8 Aktiven sind wir zunächst zu unserer Streuobstwiese am Poetenweg gefahren. Dort haben wir zwei neue Apfelbäume gepflanzt. Die bestellten Bäume hatte Thomas am Tag zuvor von der Biologischen Station Ravensberg in Kirchlengern abgeholt. Dort gibt es jährlich eine Verteilaktion für alte und historische Obstsorten. So konnten wir nun unsere Sortenliste um einen Gelben Münsterländer Borsdorfer und eine Rote Sternrenette ergänzen. Gut geschützt durch Mäusedraht und Schutzgatter werden sie sich sicher gut entwickeln und unseren Apfelsaft zukünftig noch schmackhafter machen. Anschließend ging es zurück zum Vereinshaus, wo wir nach ausgiebiger Pause noch einige Arbeiten auf dem Vereinsgrundstück erledigten.
Herbstarbeiten im (Obst-)Garten
... am Samstag, den 25. Oktober 2025, mit fünf Aktiven Nistkästen für den Gartenrotschwanz gebaut. Nachdem wir diesen heiß ersehnten Langstreckenzieher im Frühjahr endlich einmal am Waldrand im Bokelfenn entdeckt hatten, wollen wir ihm bei seiner Rückkehr im kommenden Jahr mit unseren Nistkästen optimale Brutbedingungen bieten. Da der geplante Waldeinsatz wegen Sturmtief „Joshua“ aus Sicherheitsgründen ausfallen musste, war dieser Samstag die ideale Gelegenheit für einen Werkstatt-Einsatz.
Währenddessen wurde draußen zur Vorbereitung der in der kommenden Woche beginnenden Sanierung des „Kinderteiches“ die alte beschädigte Teichfolie ausgebaut.
In der Nisthilfenwerkstatt.
… am Samstag, den 18. Oktober 2025, mit 6 Aktiven die Möwenbrutflöße in den Rieselfeldern Windel für den Winter eingeholt. Ein goldener Oktobertag mit viele wegziehenden Kranichen versüßte uns die Arbeit. Gut 30 der neueren Kleinflöße lagerten wir ein, während 16 alte Holzflöße nicht mehr transportfähig waren und vor Ort verblieben. Ein Teil der Holzflöße zerbröselt nach und nach und muss entsorgt werden, dagegen hat sich die Oberflächenarmierung bei den neuen Kleinflößen bewährt: die Schwimmkörper aus Schaumstoff wurden nicht mehr angepickt. Die Besiedlung der Flöße war zwar längst nicht mehr so gut wie vor wenigen Jahren, gleichwohl hat die Biostation durch Drohnenaufnahmen belegt, dass in diesem Jahr zumindest ein paar Flöße Nester trugen. Also lohnt es sich erstmal, weitere Flöße instand zu setzen, im Frühjahr wieder auszubringen und die Ursache des Rückgangs zu erforschen. In Verdacht stehen weiterhin die Waschbären, aber vielleicht ist es auch nur die größere Attraktivität der stark gewachsenen Rietberger Kolonie, die Möwen zum Umzug veranlasst?
Anschließend fuhren Thomas und Rudolf noch nach Gütersloh, um Steine für den neuen Teich und die Schmetterlingsspirale im NABU-Garten abzuholen.
So macht Naturschutz Spaß!
…am Samstag, den 11. Oktober 2025, 3 Aktiven des Hausteams die bereits am Mittwoch, den 8. Oktober 2025 im Rahmen der AG Feldherpetologie mit 9 Aktiven begonnenen Arbeiten zur Vorbereitung der Sanierung des Kinderteiches Ende Oktober fortgeführt. Während am Mittwoch zunächst viele Pflanzen ausgegraben und Wassertiere sowie Kieselsteine diverser Große geborgen, versetzt und zwischengelagert wurden, sollte nun mit einer Pumpe der Teich weiter entleert werden. Die Pumpe wollte allerdings nicht immer so wie wir es wollten. Am Ende half es nur, ein paar kleine und größere Löcher in die Folie zu schneiden und zu hoffen, dass der Teich bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten langsam versickert. Außerdem wurden rund um den Teich die Gehölze weiter zurückgeschnitten, um zum einen ausreichend Platz für den Bagger zu schaffen und zum anderen eine Vergrößerung des Teiches zu ermöglichen. Dabei sind wir auf ein paar neugierige Beobachter und (ehemalige) Teichbewohner gestoßen, die die Sanierung „ihres“ Teiches offenbar kaum erwarten können. Den Rückschnitt haben wir abschließend wieder in unsere Grundstücksbegrenzung als Benjeshecke eingearbeitet.
Ein Teich zieht aus (Fotos: J. Reich, J. Albrecht)
… uns am Samstag, den 4. Oktober 2025, mit vielen Steinkauzfreunden aus West- und Norddeutschland im Halhof zum Erfahrungsaustausch getroffen. Die Tagung war vom Steinkauzteam, insbesondere von Susanne und Thomas, organisiert worden. Rund 25 Steinkauzfans kamen, lauschten den vier Vorträgen über die Aktivitäten zum Eulenschutz in Schleswig-Holstein, dem Münsterland und dem Kreis Höxter und tauschten ihre teils Jahrzehnte langen Erfahrungen und viele wertvolle Tipps aus. Ein sehr motivierender Nachmittag, der nach Wiederholung verlangte. Danke an die Organisatoren, Vortragenden und Helfenden!
Alles für den Steinkauz! (Fotos: J. Albrecht)
… am Freitag, den 3. Oktober 2025, mit mehr als 20 Aktiven auf der Hoberger Streuobstwiese Äpfel zur Versaftung geerntet. Das Wetter war wieder mal gnädig und mit vereinten Kräften haben wir über eineinhalb Tonnen in großen Containern gesammelt, geschüttelt und gepflückt, die Joachim und Thomas dann zur der Mosterei Werthland gefahren haben. Dank des Unimog-Einsatzes hielt sich die Schlepperei diesmal in Grenzen. Wie überall war es auch uns war es ein riesiges Apfeljahr, was man auch an den Warteschlangen bei der unter Volldampf arbeitenden Saftpresse ablesen konnte. Trotzdem bekamen wir nach wenigen Tagen unseren Saft zurück und konnten ihn einlagern. Vielen Dank an alle Helfer für den fröhlichen und ertragreichen Erntetag!
Apfelschwemme auch beim NABU! (Fotos: T. Schikora, J. Albrecht)
... am Samstag, den 27. September 2025, mit 6 Aktiven die Nistkästen im Bokelfenn kontrolliert, repariert und gereinigt. Im herrlich unwegsamen Naturwald schlugen wir uns mit unseren Leitern von Nistkasten zu Nistkasten durchs Dickicht. Bei 58 Nistkästen dauert das natürlich eine Weile -- aber die Zeit vergeht wie im Flug, wenn in fast jedem Kasten eine neue Überraschung wartet: Trauerschnäpper, Kleiber und verschiedene Meisenarten hatten unsere Nistkästen offenbar mit Begeisterung angenommen. Und so fanden wir viele erfolgreich bebrütete Nester, davon einige mit zurückgelassenen Eiern, sowie einfache Schlafnester, ein Hornissen- und ein Wespennest.
Die (H)ausputzer sind wieder unterwegs bei Familie Kleiber, Kohlmeise, Blaumeise und Trauerschnäpper
(Fotos: J. Albrecht, M. Fuchs, G. Höweler).
… am Samstag, den 20. September 2025, mit 8 Aktiven einen Großteil des Mahdguts in der Salzenteichsheide abgeräumt. Das warme Wetter war drückend und die alten und neuen Grasberge riesig, so dass wir zu acht an unsere Grenzen kamen und nicht alles schafften, zumal einige früher aufhören mussten. Gut, dass uns der Schwader nicht im Stich ließ, und vor allem, dass wir mit Joachim und seinem Unimog eine riesengroße Hilfe hatten, so dass die Maloche besser von der Hand ging und sich der Container rasch füllte.
In einem zweiten Einsatz am Freitag, den 26.September 2025, konnten wir dann mit nochmals 8 Aktiven das letzte Drittel des neuen und alten Grünschnitts verladen. Jetzt ist wieder „Klar Schiff“ in der Salzenteichsheide!
Die Mucki-Bude hat wieder geöffnet – Eintritt frei!!
… am (Wahl-)Sonntag, den 14. September 2025, zum ersten Mal einen „Pflücktag“ in unserer Hoberger Streuobstwiese angeboten, bevor in den nächsten Tagen die Ernte für den NABU-Saft eingebracht werden soll. Die Resonanz war recht überschaubar, vielleicht 15 Besucher holten sich Tafelobst für den Eigenbedarf. Viele Äpfel und vor allem Birnen lagen schon am Boden, teils wegen Schädlingsbefalls, teils weil sie in den letzten warmen Wochen einfach schon ausreifen konnten. Jedenfalls konnten viele leckere Sorten probiert werden, der Saft wird bestimmt wieder sehr schmackhaft! Der Fruchtbehang war so reich, dass leider auch Äste abgebrochen waren, bedauerlicherweise auch von der guten Alkmene. Da haben die Baumpfleger im Winterhalbjahr wieder etwas zu tun!
Apfelfreunde unter sich.
… am Samstag, den 13. September 2025, mit 4 Aktiven des Haus- und Gartenteams wie an jedem zweiten Samstag im Monat Arbeiten auf unserem Vereinsgrundstück Wiesenstraße erledigt. Diesmal wurde der Sitzkreis um die Feuerstelle aus Stammrollen der abgestorbenen Fichte fertiggestellt. Dabei mussten auch ein paar der Bewohner umziehen, die es sich zwischenzeitlich in und unter dem Stamm gemütlich gemacht hatten. Außerdem bereiteten eins unserer drei Bienenbeete (die „Insektentankstelle“) für den Bau einer Schmetterlingsspirale vor und schnitten die Obstwiese nach, damit man den „Roten Berlepsch“ und die „Gräfin von Paris“ (die offensichtlich auch den Hornissen schmecken) besser ernten und bald auch den Klappertopf neu aussäen kann.
Die heutige Gartenmannschaft (mit Verstärkung!)
… am Donnerstag, den 11. September 2025, mit 5 Aktiven unsere Wiese im NSG Salzenteichsheide gemäht. Der Balkenmäher funktionierte wie geschmiert, und auch die Freischneider hatten ordentlich zu tun (wir allerdings auch!), denn das feuchte Frühjahr hatte einen reichlichen Aufwuchs erbracht, der nun erstmal ein paar Tage trocknen soll, bevor er abgeräumt wird. Einige Streifen blieben wieder als Winterquartier für Kleintiere stehen, wo u.a. Zwergmäuse und Überwinterungsstadien von Insekten überdauern können.
Die Schnitter in der Streuwiese.
... am Samstag, den 6. September 2025, bei schönem Wetter und guter Stimmung mit mehreren Aktiven in Ummeln Steinkauzröhren auf- und umgehängt. An einem der Höfe haben Mehlschwalben immer wieder vergeblich versucht, Nester zu bauen. Deshalb haben wir dem Landwirt zwei Kunstnester mitgebracht und sind nun gespannt, ob sie in Zukunft angenommen werden. Leider war an diesem Hof kein passender Standort für eine neu aufzuhängende Steinkauzröhre zu finden. Am Nachbarhof hatten wir zwar einen geeigneten Platz gefunden, aber vom Eigentümer keine "Aufhängeerlaubnis" erhalten.
An einem weiteren Hof haben wir zwei Steinkauzröhren abgenommen und eine an einem Obstbaum auf der Wiese nahe des Hauses wieder angebracht. Die Kühe auf der Wiese beobachteten uns genau. Einige Aktive waren wegen der Nähe der Kühe etwas nervös, andere hatten einen "guten Draht" zu ihnen und waren ganz entspannt.
Die Mittagspause verbrachten wir auf einer Wiese am Göwertweg mit u.a. leckerem Bananenbrot (danke Britta), Keksen, Kaffee und netten Gesprächen. Im Anschluss haben wir noch eine bisher unbenutzte, schief hängende Röhre abgenommen und anschließend Leiter, Werkzeug und Röhren in die Wiesenstr. zurückgebracht.
... am Samstag, den 23. August 2025, mit vier Aktiven ein weiteres Stück des Bokelfenns von der invasiven Traubenkirsche befreit. Die kleinen Bäume wurden von unserem erfahrenen
Team fachgerecht geringelt und werden in naher Zukunft eingehen. Danach können sich an ihrer Stelle idealerweise heimische Gewächse ausbreiten und die Artenvielfalt im Bokelfenn weiter
erhöhen.
Unser Wald-Team ist klein, aber perfekt eingespielt und selbstständig. Das freut nicht nur den Teamleiter, sondern entlastet ihn auch, so dass genug Zeit für die Einarbeitung weiterer Teilnehmer
bliebe. Wer uns unterstützen möchte, darf sich also gerne melden!
Große (NABUs) und kleine (Kirschkernstecher) Arbeiter, die der Spätblühenden Traubenkirsche zusetzen.
... am Samstag, den 2. August 2025 Materialreste für den Bau von Steinkauzröhren verarbeitet. Es war nur ein - für unsere Verhältnisse - kurzer Teameinsatz geplant, da Martin, Jürgen und Thomas am Mittag noch zu einem Treffen mit der NABU-Ortsgruppe Spenge verabredet waren. Einige eingelagerte Holzrollläden wurden auf die passende Länge gesägt, während in der Werkstatt schon vorbereitete Rollläden mit den passenden Einflug- und Abschluss-Holzscheiben versehen wurden. Im Garten wartete dann das "Flammenwerfer-Team", um die neuen Röhren mit Schweißbahnen zu ummanteln. Zur Pause bewunderten alle unsere neue Tischdecke im Gruppenraum - Danke Joachim!!
Heiße Schweißer (Fotos T. Schikora)
... am Samstag, den 26. Juli 2025, mit vier Aktiven den Kampf gegen die spätblühende Traubenkirsche im Bokelfenn wieder aufgenommen. Während der Brutzeit des Waldlaubsängers hatten wir wie üblich pausiert, um seinen Bruterfolg nicht zu gefährden.
Eine kleine Besonderheit bei diesem Einsatz war ein Wechsel in der Teamleitung: Gerd hat die Leitung an Martin abgegeben, bleibt uns aber zum Glück als höchst kompetenter Aktivgruppen-Teilnehmer erhalten. Danke, Gerd, für viele schöne Bokelfenn-Jahre unter deiner Leitung!
Malocher und Aufpasser (cf. Goldleiste, Grasfrosch, Faulbaum-Bläuling).
... am Samstag, den 19. Juli 2025, auf unserer Streuobstwiese am Poetenweg gearbeitet. Mit 12 Aktiven haben wir uns schwerpunktmäßig um unsere 11 Jungbäume gekümmert. Das Wildkraut um die Baumscheiben wurde entfernt, alle Stämme wurden mit weißer Baumschutzfarbe gestrichen und zum Schluss wurden die Baumscheiben mit Schafswolle ausgelegt. Joachim hatte die Wolle von seinen Schafen gespendet. Damit sollen Wildkräuter unterdrückt werden, Wasser besser gehalten und die Bäume mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt werden.
Ergänzend dazu erhielt ein Jungbaum ein komplett neues Verbiss-Schutzgatter. Außerdem wurde ein großer, angebrochener Ast von einem Apfelbaum mit einem Hochentaster entfernt und die Einfahrt zum Grundstück von Totholz befreit. Trotz hoher Temperaturen und vieler Bremsen haben alle fleißig gearbeitet und so waren wir relativ schnell fertig und gönnten uns eine verdiente Pause im Schatten eines großen Apfelbaumes. Jetzt kann die Ernte kommen!
Jungbaumpflege in der Streuobstwiese (Fotos: J. Albrecht, T. Schikora).
... am Samstag, den 5. Juli 2025, einen gemeinsamen Termin der Haus- und Gartengruppe und des Bachvogel- und Steinkauzteams veranstaltet. Dabei haben wir den kommenden Familien-Basteltag weiter vorbereitet und gemeinsam geeignete Farben ausgesucht und verschiedene Klebetechniken getestet. Prototypen wurden gebastelt und Sägetechniken für die Pappröhrchen verfeinert. Eine Stolperfalle an unseren Gehwegplatten wurde beseitigt, die Wiese mit der Motorsense gemäht und ein Bienenfutterbeet von unerwünschten Pflanzen befreit.
Ein Zweierteam hat außerdem unsere kürzlich vor einer Steinkauzröhre in Ummeln installierte Wildkamera kontrolliert und die aufgenommenen Daten heruntergeladen.
Erholt haben wir uns bei Kaffee, Keksen, roten Johannisbeeren und Brittas leckerem Kirschkuchen.
Bestes Bienenflug- und Arbeitswetter im NABU-Garten! (Fotos: J. Albrecht, T. Schikora).
... am Samstag, den 28. Juni 2025, mit vier Aktiven eine Wildbienen-Sandfläche im Bokelfenn wiederbelebt. Die am Waldrand gelegene Fläche wurde vor rund drei Jahren freigelegt und war inzwischen wieder zugewachsen. Also griffen wir zu Grabgabel, Spaten und Harke, um die oberste Bodenschicht erneut abzutragen -- und waren überrascht, wie aufwändig und zeitintensiv diese Aufgabe war. Mit weniger Leuten hätten wir es kaum geschafft. Aber die Wildbienen werden uns den Einsatz sicher danken, indem sie die Fläche zahlreich besiedeln!
... am Samstag, den 7. Juni 2025, mit 5 Aktiven mal wieder unsere Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Zuersteinmal zogen wir mit Stiefeln, Wathosen, Leiter und mehr zur
Johannisbachaue um dort an 3 Brücken Wasseramselkästen anzubringen. Dankenswerterweise hatte uns die Stadt Bielefeld auf Anfrage innerhalb weniger Tage die Genehmigung erteilt, die Nisthilfen
unter diesen Brücken ankleben zu dürfen. Mit vollem Körpereinsatz konnten wir so kurzfristig 6 neue Wohnungsangebote für Wasseramseln und Gebirgsstelzen schaffen.
Nach einer verdienten Pause im Vereinshaus an der Wiesenstraße mit Kaffee und Keksen begannen wir mit den Vorbereitungen für den öffentlichen Familien-Basteltag für Nisthilfen am Sonntag, den 27.
Juli 2025. Hierzu wurden unter anderem einige Insektenhotels vorbereitet und eine Fledermaus-Sprüh-Schablone gebastelt.
Das NABU-Wasserballett: Aktiv mit und ohne Gummistiefel (Fotos: T. Schikora)
Die im Winter 2013 neu organisierte Aktivgruppe hat eine lange Vorgeschichte, die bis in die 1970er Jahre zurückführt. Sie wurde ganz wesentlich von ihrem langjährigen Leiter Werner Grimm geprägt. Einige Blicke zurück werfen die folgenden Dateien:
Eine Reportage über das Steinkauzprojekt in Focus online am 8.2.2018: