NABU-Aktivgruppe:

Praktischer Naturschutz - Biotoppflege - Artenschutz

Hier wird praktisch gearbeitet! Im Sinne des Naturschutzes werden Wiesen gemäht, Steilwände für den Eisvogel angelegt, Horste kartiert und registriert, Nisthilfen für etliche Arten angefertigt, aufgehängt und gesäubert (z.B. für Schwalben, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Fledermäuse) und manches mehr. Auch der naturnahe Garten des Vereinshauses erfordert laufende Pflege.

Das alles ist zwar mit Arbeit verbunden, die aber in netter Gesellschaft auch Freude macht. Außerdem tragen wir so zur Erhöhung der Artenvielfalt unserer Heimat bei.

Hier kann jede(r) mitmachen! Wir freuen uns auf deine/Ihre Hilfe!

Wir treffen uns in der Regel einmal im Monat (Termine siehe „Aktivgruppe aktuell“), meist samtags um 10 Uhr und arbeiten mindestens 3 Stunden (wer Lust hat auch länger). Zu den Treffen wird auch jeweils per Mail eingeladen.


Wer die Einladungen bekommen möchte, melde sich bitte per Mail bei Jürgen Albrecht. Infos zu den Terminen geben auch Joachim Ellersiek und Thomas Schikora (Mailadressen
siehe nachfolgende Grafiken):

Weitere NABU-Gruppen für Kinder, Jugendliche und den Bauerngarten am Schelphof finden Sie hier

Aktivgruppe aktuell: Arbeitseinsätze 2019

Die regelmäßigen Monatstreffen sind an jedem dritten Samstag im Monat um 10 Uhr (Treffpunkt ist im Regelfall das NABU-Vereinshaus Wiesenstraße 21 - bitte Details bei der nachfolgenden Ankündigung beachten).

Termine 2019:  16.11., 21.12.

Bei Bedarf laden wir zwischendurch zu zusätzlichen Aktionen per Mail ein (Aufnahme in den Mail-Verteiler bei J. Albrecht).

 

Am Samstag, den 16. November 2019, werden wir wetter- und personenabhängig die Steinkauzkontrollen fortsetzen (diesmal voraussichtlich nördlich des Teuto), Nisthilfen bauen (Eulen- und Kleinvogelkästen) oder die Holzarbeiten auf dem NABU-Grundstück weiterführen (umgestürzte Pappeln aufarbeiten). Treffpunkt ist das NABU-Haus, Wiesenstraße 21, um 10 Uhr. Wer möchte kann wieder bis nachmittags arbeiten und sollte sich dann einen Imbiss und Getränke mitbringen. Teilnahme bitte bei Jürgen anmelden!

Rückblicke ...

Die im Winter 2013 neu organisierte Aktivgruppe hat eine lange Vorgeschichte, die bis in die 1970er Jahre zurückführt. Sie wurde ganz wesentlich von ihrem langjährigen Leiter Werner Grimm geprägt. Einen Blick zurück werfen die folgenden Dateien:

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Fotobericht über die ersten 20 Jahre der Aktivgruppe
MENSENDIEK-1999_20-Jahre-praktische-Natu
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Bildbericht über die Arbeit der Aktivgruppe bis 2007
REIMANN+GRIMM-2007_Aktivgruppe-NABU-Biel
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Bericht über die "neue" Aktivgruppe (ab 2013) und die Naturschutzprojekte des NABU Bielefeld
ALBRECHT-ELLERSIEK-SCHIKORA_Die-neue-Akt
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Verabschiedung des früheren Aktivgruppenleiters Werner Grimm
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Jahresrückblick der Aktivgruppe 2013/2014
Aktivgruppe_2013-2014.pdf
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Jahresrückblick der Aktivgruppe 2015
Aktivgruppe_2015.pdf
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Jahresrückblick der Aktivgruppe 2016
Aktivgruppe_2016.pdf
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Jahresrückblick der Aktivgruppe 2017
Aktivgruppe_2017.pdf
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Jahresrückblick der Aktivgruppe 2018
Aktivgruppe_2018.pdf
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Presseberichte über die Aktivgruppe ...

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Aktivgruppe im Mai 2017
Minea Gartzlaff berichtet über die aktuelle Situation der Graureiherkolonie in Heepen
Gartzlaff_Graureiher-Aktivgruppe-2017.pd
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Eine Reportage über das Steinkauzprojekt in Focus online am 8.2.2018:

Ein Bericht von Minea Gartzlaff

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Orchideenschutzmaßnahmen Salzenteichsheide Sommer 2018
Minea Gartzlaff berichtet über Pflegearbeiten auf der Orchideenwiese
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Zuletzt haben wir ...

… am Samstag, den 19. Oktober, mit 14 Aktiven auf vier „Baustellen“ gearbeitet, nachdem wir zuvor unsere Safternte ins NABU-Haus verladen hatten. Leider war das Wetter recht feucht, zuweilen sogar regnerisch – der vom Wetterfrosch versprochene trockene Vormittag entpuppte sich als Irrtum!
Die erste Gruppe legte zunächst die abgestorbene Birke im Bauerngarten nieder und setzte ihr Werk anschließend im NABU-Garten fort, wo eine ebenfalls abgestorbene Fichte so eingekürzt wurde, dass sie keine Gefahr mehr darstellt. Der verbliebene ca. 6 m hohe Stumpf soll künftig begrünt und mit Nisthilfen dekoriert werden.
Die zweite Gruppe holte die verbliebenen Brutflöße in den Rieselfeldern an Land und lagerte sie für den Winter ein. Der seit der ersten Bergung im August reichlich gefallene Regen hatte die zuvor „festgewachsenen“ Flöße wieder vom seinerzeit ausgetrockneten Schlammboden gelöst, so dass sie diesmal relativ rasch eingeholt werden konnten. Eine gemütliche Mittagspause in der Biostation entschädigte etwas für die Unbilden der Schlammschlacht.
Gruppe 3 begann in Ummeln mit der Kontrolle und Pflege der Steinkauzröhren – fand darin aber nur Spuren von Meisen, Waldmäusen und Hornissen. Für die weiteren Steinkauzkontrollen werden wir wohl noch mehrere Termine benötigen.

Oben: Bergung der Brutflöße in den Rieselfeldern Windel. (Fotos: R. Jakobs)
Unten: Ganze Arbeit im NABU-Garten: erst die Borkenkäfer, dann die Aktivgruppe!

… am Mittwoch, den 16. Oktober 2019, die neue Obsternte für den NABU-Apfelsaft Jahrgang 2019 eingebracht. Mit Unterstützung von weiteren Aktiven der Bauerngartengruppe haben wir zu zehnt die Streuobstwiese beim Hof Ellersiek abgeerntet. Trotz des relativ schlechten Apfeljahres kam immerhin noch geschätzt etwa eine Tonne Äpfel mit wenigen Birnen zusammen. Für die meisten Birnen lag der diesjährige Erntetermin zu spät. Bei (wieder mal) Wetterglück zwischen zwei Regentagen lasen wir zunächst das brauchbare Fallobst auf, sammelten dann das verfaulte Fallobst für den Kompost auf, breiteten große Folien unter den Bäumen aus und rüttelten dann kräftig die fruchttragenden Zweige. Die oberen Äste erreichten wir mit Joachims kleinem Lader. Der Anhänger wurde immerhin zu etwa 2/3 voll und wurde über Nacht untergestellt.

Am nächsten Morgen fuhren Joachim und Jürgen die Ernte nach Bünde zum NABU Herford, der das Uchter Saftmobil bestellt hatte. Wir kamen gleich morgens als erste dran und bekamen nach gut zwei Stunden immerhin 683 Liter Saft in 3- und 5-Liter-Gebinden zurück. Leider dauerte das Pressen und Abfüllen länger als geplant, sodass sich Schlangen weiterer Kunden bildeten – wir danken für die Geduld und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit! Aufgrund gestiegener Kosten im Vergleich zum Vorjahr verkaufen wir die Gebinde nun für 6 und 9 Euro – der gesamte Gewinn aus dem Verkauf fließt in unsere Naturschutzprojekte!

Emsiges Treiben auf Ellersieks Streuobstwiese: Die Guten auf den Anhänger, die schlechten auf den Kompost! Auch etliche Admirälen schmeckten die Früchte. Und im Uchter Saftmobil fand am nächsten Tag die wunderbare Verwandlung in Drester und Apfelsaft statt…

… am Samstag, den 12. Oktober 2019, unsere KollegInnen von der Bauerngartengruppe auf dem Gelände des Schelphofes unterstützt. Es waren einige „grobere“ Arbeiten zu erledigen, für die man ein paar Hände mehr gut gebrauchen konnte. Mit 11 „eigenen“ Aktiven und 4 zusätzlichen UnterstützerInnen aus der Bauerngartengruppe bzw. Gästen wurden der große Komposthaufen umgesetzt, ein abgestorbener Kirschbaum gekürzt, etliche Randbäume zurückgeschnitten (welche die Buchsbaumeinrahmung des Bauerngartens arg bedrängten), ein Stück der Wegrandeinfassung saniert und das durchgefaulte Fundament des Wildbienenhauses neu aufgebaut. Nächsten Samstag soll bei passendem Wetter noch eine abgestorbene Birke gefällt werden, die sonst über kurz oder lang auf das Gartenhaus stürzen würde.

Übrigens freut sich die Bauerngartengruppe über jegliche Unterstützung bzw. Mitarbeit bei der Pflege dieses wunderschönen Schaugartens mit vielen insektenfreundlichen Stauden und einem vielfältigen Gemüsebeet! Infos und Anfragen dazu vgl. https://www.nabu-bielefeld.de/mitmachen/bauerngarten/.

Wuseln, wühlen, werkeln im NABU-Bauerngarten auf dem Schelphof!

… am Samstag, den 28. September 2019, uns wieder mit 5 Putzteufeln beim Schwalbenputz auf einem Bauernhof in Kirchdornberg beteiligt, zusammen mit 2 Mitgliedern des Tierschutzvereins. Auf der Deele und in der Scheune waren insgesamt 10 Rauchschwalbennester, bei durchschnittlich 2 Bruten und jeweils 3-4 Jungen kamen da einige Hinterlassenschaften zusammen. Vielleicht aus Platzmangel hatte ein Rauchschwalbenpaar sogar außen am Deelentor gebrütet. Gut eineinhalb Stunden wurde geputzt, geschrubbt, gekärchert, gesaugt und gewischt - danach gegrillt und die leckeren, selbstgemachten Salate der Bäuerin genossen. Das war in jedem Fall eine win-win-Situation: die vorher ziemlich verkleckerte Deele strahlte danach wieder frisch, genauso wie die zufriedenen Schwalbenfreunde!

Kleinvieh macht auch Mist!! (Fotos: T. Schikora und A. Schäfferling)

… am Samstag, den 21. September 2019, mit rekordverdächtigen 14 Aktiven (zzgl. Landwirt!) den Grünschnitt im NSG Salzenteichsheide abgeräumt. Mit viel Spaß, aber auch einigem Schweiß wurde das Stroh zuerst auf Joachims kleinen Hänger gepackt und mit dem 4WD zur Sammelstelle gefahren. Zusätzlich wurden einige Weiden aus den ausgetrockneten Blänken geschnitten, zurzeit eine günstige Gelegenheit, denn selbst der große Teich ist inzwischen fast trocken! Nachmittags kam der Landwirt gleich mit drei Generationen und mit Schlepper samt großem Hänger zur Sammelstelle und verlud das Mahdgut zum Abtransport zum Entsorgungspunkt, von wo es in der Kompostierung verwertet wird. Trotz eifrigem Trampeln und Stampfen zur Verdichtung wurde ein zweiter Hänger benötigt, um alles unterzubringen. Erst nach 16 Uhr waren wir fertig – im doppelten Wortsinn!

Mein Sport heißt NABU!

… am Dienstag, den 17. September 2019, zu dritt den schon leicht eingewachsenen Grünschnitt in der Salzenteichsheide auf Reihe geschwadet, damit er am Samstag abgeräumt werden kann.

Schwaden und rechen, bis der Rechen bricht!

... am Samstag, den 17. August 2019, kaum erholt von der Strapaze des Vortages, wieder zu siebt unsere Wiese im NSG Salzenteichsheide gemäht. Der von Joachim bestens überholte und gepflegte Holder-Mäher ratterte unter seinen und Gerds Händen wie am Schnürchen, und immerhin drei unserer vier Freischneider taten auch ihre Pflicht. Auf Empfehlung der Biostation haben wir in diesem Jahr den Mahdtermin vorgezogen, um mehr Nährstoffe zu entziehen und die konkurrenzschwachen Knabenkräuter zu fördern. Allerdings war der Aufwuchs dieses Jahr, wahrscheinlich auch infolge der langen Trockenheit, weniger stark als früher. In gut vier Stunden waren Fläche und Randbereiche platt und die Pause hochverdient. Wenn das Schnittgut abgetrocknet ist und die Samen ausgefallen sind, werden wir nochmals ausrücken und alles abräumen.

Alle Jahre wieder: Feuchtwiesenmahd im Naturschutzgebiet (Fotos: J. Albrecht, T. Schikora)

... am Freitag, den 16. August 2019, zu siebt den Großteil der Lachmöwenflöße in den Rieselfeldern Windel eingewintert. Team 1 holte die kleinen Flöße an der Niederheide per Paddelboot ein, Team 2 räumte die Teiche im Zentrum der Rieselfelder, von denen einer wieder fast ganz ausgetrocknet war. Die kleinen Schaumstoffflöße (Einzelbrutplätze) kamen in die NABU-Werkstatt zur Überholung, die großen Holzflöße bleiben über den Winter vor Ort an Land. Den starken Bewuchs mit Wasserpfeffer, Brennnesseln etc. haben wir entfernt, damit die Möwen nächstes Jahr wieder geeignete Brutplätze vorfinden. Der Schlamm am Teichgrund sowie die Hinterlassenschaften der Möwen und Wasservögel bescherten uns dabei eine schweißtreibende Schlammschlacht mit intensivem Dufterlebnis – nichts für verwöhnte Nasen!!

Fango satt – sportliche Kurerlebnisse in den Rieselfeldern! Und die Herbst-Mosaikjungfern schauen lieber weg… (Fotos: M. Symanek, J. Albrecht)

... am Samstag, den 20. Juli 2019, mit insgesamt 10 Aktiven drei Projekte bearbeitet:
Die zweite Bienenwand am Vereinshaus bekam von Ulli ein neues Spechtschutzgitter.
Thomas, Britta und Marcus kontrollierten die Wasseramselkästen im Bielefelder Osten und hängten neue bzw. verloren gegangene Kästen auf. In den meisten Kästen fanden sie ein Nest, von (vermutlich) Wasseramsel über Zaunkönig bis Meisen, vielleicht auch Gebirgsstelze – nach Abschluss der Brut blieb die Zuordnung in einigen Fällen etwas schwierig bzw. unsicher.
Die restlichen 6 Aktiven begannen in Holtkamp mit der Kontrolle und Reparatur der Steinkauzröhren und  beobachteten dort in zwei besetzten Revieren abfliegende Steinkäuze, nebst ihren in den Röhren hinterlassenen Spuren (z.B. Gewölle, Federn). Eine auffällige Nagetier-Kotprobe aus einer Steinkauzröhre mit großem Eichel-Vorrat muss noch von Experten nachbestimmt werden, vielleicht stammt sie sogar von einem Siebenschläfer?

Kontrolle, Ersatz und Pflege von Wasseramselkästen und Steinkauzröhren. Oben Mitte: Hier könnte eine Wasseramsel gebrütet haben! Unten rechts: Wanderrate oder Siebenschläfer - wer weiß es?

... am Samstag, den 15. Juni 2019, mit 8 Aktiven in unserem Wald im NSG Salzenteichsheide Spaltenkästen für Fledermäuse aufgehängt und anschließend Pflanzen und Tiere im NSG besichtigt. Das Fuchs-Knabenkraut blühte sehr schön und zahlreich, das weniger auffällige Zweiblatt versteckte sich dagegen (evtl. schon verblüht) und die Breitblättrige Stendelwurz hatte erste Knospen. Daneben blühten Kuckuckslichtnelken, Odermennig, Wiesen-Platterbse und andere Grünland-Kräuter. Verschiedene Holzpilze wuchsen an toten Ästen und Bäumen. Die Heuschrecken waren noch im Larvenstadium, u.a. sahen wir das Grüne Heupferd, Strauchschrecken, verschiedene Grashüpfer und sehr zahlreich Roesels Beißschrecke. Pechlibellen und Hufeisen-Azurjungfern flogen an den Amphibienteichen, wo einige Teichfrösche quakten. Außerdem begegneten uns Grasfrösche und Weinberg-schnecken, Krabben- und Raubspinnen, Waldschwebfliegen und Blattwespen, Schmalbock und Gartenlaubkäfer. Daneben fielen noch Skorpionsfliegen, das Kleine Wiesenvögelchen, die Gebänderte Langhornmotte und einige Distelfalter auf, welche es aus dem Mittelmeerraum bis zu uns geschafft hatten. Mönchs- und Gartengrasmücken sangen, ein Kleinspecht rief und am Bussardhorst gab es wenige Spuren, die Brut war offenbar schon abgeschlossen und ein arg gerupfter Bussard in der Handschwingenmauser beäugte uns von oben.

Anbringen der Spaltenkästen für Fledermäuse, Start zur Beobachtungstour durch die Salzenteichsheide.

Zitronenfalterraupe auf Faulbaum, Raubspinne, Beißschreckenlarve, Schmalbockpaar und Langhornmotte.

Fuchs’sches Knabenkraut, Zunderschwamm, Rotrandiger Baumschwamm und Birkenporling.

… am Samstag, den 18. Mai 2019, mit 16 Aktiven (Rekord!!) in vier Gruppen bei schönstem Sonnenwetter weitere, zuvor von Sabine und Gerd gebaute Wasseramselkästen an Bielefelder Brücken befestigt, eine Schwalbenpfütze in Milse angelegt (die auch prompt von benachbarten Mehlschwalben besichtigt wurde), den Bienengarten in Schuss gebracht (gejätet, gepflanzt, gegossen…) und neue Wildbienenquartiere für das zweite „Bienenhotel“ gebohrt. Die Röhren (Bohrlöcher und Papphülsen) im ersten Hotel sind bereits weitgehend belegt, die vielen Mauer- und Scherenbienen brummten wie im Bienenstock! Echte Beuten eines befreundeten Imkers haben wir bei Pflegearbeiten besichtigt, u.a. wurden Drohnenwaben zur Bekämpfung der Varroa-Milbe entfernt.

Alles für die Bienen! (und die Schwalben …)

… am Samstag, den 27. April 2019, mit 11 Aktiven in drei Gruppen die Graureiherhorste im Heeperholz als Beitrag der landesweiten Erfassung dieser Art gezählt (das Ergebnis von 19 besetzten Horsten deckt sich erfreulicherweise – trotz diverser Stürme – genau mit dem letzten Jahr), zahlreiche Nistkästen für Wasseramseln und Gebirgsstelzen unter Brücken in Heepen (mit Genehmigung der Stadt) angebracht und drei Mauerseglerkästen an ein Wohnhaus in Stieghorst montiert. Ein viertes Team brachte Teile unseres Vereinsgartens in Schuss. Das dann einsetzende Regenwetter verhalf uns zu einer längeren Mittagspause mit Geburtstagskuchen und Zeit für die Planung der nächsten Projekte.

Viele Leute, viele Jobs!

… am Samstag, den 13. April 2019, einige Nistkästen für Mauersegler an Privathäusern in Bielefeld angebracht. Mit sechs Aktiven und einer geliehenen Arbeitsbühne wurden Kästen der Hersteller Strobel und Schwegler, die wir dank einer Trauerspende kaufen konnten, unter Dachüberständen angedübelt. Da uns sie Bohrarbeiten und das Hantieren mit den relativ schweren Nisthilfen auf der Leiter zu riskant waren, haben wir erstmals einen Hubsteiger ausgeliehen. Nach kleinen Startschwierigkeiten klappte das auch ganz problemlos und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

Vielen Dank an die Hausbesitzer, die den Schutz der Mauersegler unterstützen – weitere Interessenten können sich gerne bei der Aktivgruppe melden, da wir noch mehr Nisthilfen vorrätig haben! Die Anforderungen an den Standort sind in der Projektbeschreibung näher ausgeführt.

Die Quartiere sind bereitet – jetzt müssen die Mauersegler nur noch angelockt werden!

… am Samstag, den 16. März 2019, unseren ursprünglichen Plan umgeworfen: das regen- und sturmreiche Wetter mit bordvollen, stark strömenden Bächen ließ keine Arbeiten unter Brücken zu. Also blieben die (nur) 5 Aktiven heute in der Werkstatt, bereiteten die Mauerseglerkästen für ihren Einsatz vor, bauten weitere Fledermauskästen und ein Hängeregal für eine zukünftige Bienenstadt an der Südwand des Vereinshauses. Danach tat die Kaffee-und Kuchenpause im trockenen Gruppenraum gut!

Schlechtwetterprogramm: Geht auch!

… am Samstag, den 16. Februar 2019, bei strahlendem Sonnenschein den Lachmöwen in den Rieselfeldern Windel ihre diesjährigen Nistinseln eingerichtet. 11 Aktive schleppten zunächst 21 Einzelflöße aus Schaumstoff samt Ankersteinen zur südlichen Teichkette und verankerten sie nach vorherigen kleineren Reparaturen auf den beiden Kolonieteichen. Hinzu kamen die 16 großen Holzflöße, die wir vor Ort gestapelt und eingewintert hatten. Die Teiche führten wieder ganz normal Wasser, nachdem sie im vergangenen Herbst fast komplett ausgetrocknet waren. Die Wathosen taten also ihren Dienst, und bis auf einen Sturz ins kalte Wasser ging alles reibungslos und zügig, auch dank Ingos Vorbereitung von Seiten der Biostation.

Nach einer ausgiebigen sonnigen Mittagspause vor dem Infozentrum mit Kaffee und Kuchen brachten wir weitere 10 Schaumstoffflöße mit dem Paddelboot auf den Großen Teich an der Niederheide und verankerten sie vor den dort über Winter verbliebenen Holzflößen. Von der barrierefreien Aussichtskanzel an der Niederheide kann man demnächst also wieder das Brutgeschehen der Lachmöwen beobachten – wenn sie denn wiederkommen! Für die Überlassung einiger Bilder von der Aktion an der Niederheide danken wir Paul Busch!

Knoten, Schleppen, Waten, Paddeln bei Urlaubswetter in den Rieselfeldern!