NABU-Aktivgruppe:

Praktischer Naturschutz - Biotoppflege - Artenschutz

Hier wird praktisch gearbeitet! Im Sinne des Naturschutzes werden Wiesen gemäht, Steilwände für den Eisvogel angelegt, Horste kartiert und registriert, Nisthilfen für etliche Arten angefertigt, aufgehängt und gesäubert (z.B. für Schwalben, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Fledermäuse) und manches mehr. Auch der naturnahe Garten des Vereinshauses erfordert laufende Pflege.

Das alles ist zwar mit Arbeit verbunden, die aber in netter Gesellschaft auch Freude macht. Außerdem tragen wir so zur Erhöhung der Artenvielfalt unserer Heimat bei.

Hier kann jede(r) mitmachen! Wir freuen uns auf deine/Ihre Hilfe!

Wir treffen uns in der Regel einmal im Monat (Termine siehe „Aktivgruppe aktuell“), meist samtags um 10 Uhr und arbeiten mindestens 3 Stunden (wer Lust hat auch länger). Zu den Treffen wird auch jeweils per Mail eingeladen.


Wer die Einladungen bekommen möchte, melde sich bitte per Mail bei Jürgen Albrecht. Infos zu den Terminen geben auch Joachim Ellersiek und Thomas Schikora (Mailadressen
siehe nachfolgende Grafiken):

Weitere NABU-Gruppen für Kinder, Jugendliche und den Bauerngarten am Schelphof finden Sie hier

Aktivgruppe aktuell: Arbeitseinsätze 2019

Die regelmäßigen Monatstreffen sind an jedem dritten Samstag im Monat um

10 Uhr (Treffpunkt ist im Regelfall das NABU-Vereinshaus Wiesenstraße 21 - bitte Details bei der nachfolgenden Ankündigung beachten).

Termine 2019: 26.1. (Achtung: wegen Jahrestagung der Ornitholog. AG OWL der vierte Samstag!), 16.2., 16.3., 27.4. (Achtung: wegen Ostern der vierte Samstag!), 18.5., 15.6., 20.7., 17.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12.

Bei Bedarf laden wir zwischendurch zu zusätzlichen Aktionen per Mail ein (Aufnahme in den Mail-Verteiler bei J. Albrecht).

 

Am Samstag, den 20. Juli 2019, möchten wir nach unseren Wasseramselkästen sehen, auch neue aufhängen, und mit der Kontrolle und Reparatur der Steinkauzröhren beginnen. Wir treffen und um 10 Uhr am Vereinshaus Wiesenstraße 21. Bachfreunde sollten Gummistiefel (auch Wathose) mitbringen, die anderen feste Schuhe, Arbeitskleidung und –handschuhe. Auch ein Imbiss ist nicht verkehrt, da – wer möchte - bis in den Nachmittag hinein gearbeitet werden kann.
Teilnehmer melden sich bitte zur Erleichterung der Vorbereitungen bei Jürgen an – danke!

Rückblicke ...

Die im Winter 2013 neu organisierte Aktivgruppe hat eine lange Vorgeschichte, die bis in die 1970er Jahre zurückführt. Sie wurde ganz wesentlich von ihrem langjährigen Leiter Werner Grimm geprägt. Einen Blick zurück werfen die folgenden Dateien:

Download
Fotobericht über die ersten 20 Jahre der Aktivgruppe
MENSENDIEK-1999_20-Jahre-praktische-Natu
Adobe Acrobat Dokument 6.0 MB
Download
Bildbericht über die Arbeit der Aktivgruppe bis 2007
REIMANN+GRIMM-2007_Aktivgruppe-NABU-Biel
Adobe Acrobat Dokument 608.0 KB
Download
Bericht über die "neue" Aktivgruppe (ab 2013) und die Naturschutzprojekte des NABU Bielefeld
ALBRECHT-ELLERSIEK-SCHIKORA_Die-neue-Akt
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB
Download
Verabschiedung des früheren Aktivgruppenleiters Werner Grimm
Danke-Werner-Grimm.pdf
Adobe Acrobat Dokument 751.6 KB
Download
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2013/2014
Aktivgruppe_2013-2014.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.0 MB
Download
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2015
Aktivgruppe_2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.9 MB
Download
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2016
Aktivgruppe_2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB
Download
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2017
Aktivgruppe_2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.6 MB
Download
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2018
Aktivgruppe_2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.5 MB

Presseberichte über die Aktivgruppe ...

Download
Aktivgruppe im Mai 2017
Minea Gartzlaff berichtet über die aktuelle Situation der Graureiherkolonie in Heepen
Gartzlaff_Graureiher-Aktivgruppe-2017.pd
Adobe Acrobat Dokument 407.7 KB

Eine Reportage über das Steinkauzprojekt in Focus online am 8.2.2018:

Ein Bericht von Minea Gartzlaff

Download
Orchideenschutzmaßnahmen Salzenteichsheide Sommer 2018
Minea Gartzlaff berichtet über Pflegearbeiten auf der Orchideenwiese
Orchideen Salzenteichsheide.pdf
Adobe Acrobat Dokument 426.1 KB

Zuletzt haben wir ...

Am Samstag, den 15. Juni 2019, mit 8 Aktiven in unserem Wald im NSG Salzenteichsheide Spaltenkästen für Fledermäuse aufgehängt und anschließend Pflanzen und Tiere im NSG besichtigt. Das Fuchs-Knabenkraut blühte sehr schön und zahlreich, das weniger auffällige Zweiblatt versteckte sich dagegen (evtl. schon verblüht) und die Breitblättrige Stendelwurz hatte erste Knospen. Daneben blühten Kuckuckslichtnelken, Odermennig, Wiesen-Platterbse und andere Grünland-Kräuter. Verschiedene Holzpilze wuchsen an toten Ästen und Bäumen. Die Heuschrecken waren noch im Larvenstadium, u.a. sahen wir das Grüne Heupferd, Strauchschrecken, verschiedene Grashüpfer und sehr zahlreich Roesels Beißschrecke. Pechlibellen und Hufeisen-Azurjungfern flogen an den Amphibienteichen, wo einige Teichfrösche quakten. Außerdem begegneten uns Grasfrösche und Weinberg-schnecken, Krabben- und Raubspinnen, Waldschwebfliegen und Blattwespen, Schmalbock und Gartenlaubkäfer. Daneben fielen noch Skorpionsfliegen, das Kleine Wiesenvögelchen, die Gebänderte Langhornmotte und einige Distelfalter auf, welche es aus dem Mittelmeerraum bis zu uns geschafft hatten. Mönchs- und Gartengrasmücken sangen, ein Kleinspecht rief und am Bussardhorst gab es wenige Spuren, die Brut war offenbar schon abgeschlossen und ein arg gerupfter Bussard in der Handschwingenmauser beäugte uns von oben.

 

Anbringen der Spaltenkästen für Fledermäuse, Start zur Beobachtungstour durch die Salzenteichsheide.

 

Zitronenfalterraupe auf Faulbaum, Raubspinne, Beißschreckenlarve, Schmalbockpaar und Langhornmotte.

Fuchs’sches Knabenkraut, Zunderschwamm, Rotrandiger Baumschwamm und Birkenporling.

… am Samstag, den 18. Mai 2019, mit 16 Aktiven (Rekord!!) in vier Gruppen bei schönstem Sonnenwetter weitere, zuvor von Sabine und Gerd gebaute Wasseramselkästen an Bielefelder Brücken befestigt, eine Schwalbenpfütze in Milse angelegt (die auch prompt von benachbarten Mehlschwalben besichtigt wurde), den Bienengarten in Schuss gebracht (gejätet, gepflanzt, gegossen…) und neue Wildbienenquartiere für das zweite „Bienenhotel“ gebohrt. Die Röhren (Bohrlöcher und Papphülsen) im ersten Hotel sind bereits weitgehend belegt, die vielen Mauer- und Scherenbienen brummten wie im Bienenstock! Echte Beuten eines befreundeten Imkers haben wir bei Pflegearbeiten besichtigt, u.a. wurden Drohnenwaben zur Bekämpfung der Varroa-Milbe entfernt.

Alles für die Bienen! (und die Schwalben …)

 

… am Samstag, den 27. April 2019, mit 11 Aktiven in drei Gruppen die Graureiherhorste im Heeperholz als Beitrag der landesweiten Erfassung dieser Art gezählt (das Ergebnis von 19 besetzten Horsten deckt sich erfreulicherweise – trotz diverser Stürme – genau mit dem letzten Jahr), zahlreiche Nistkästen für Wasseramseln und Gebirgsstelzen unter Brücken in Heepen (mit Genehmigung der Stadt) angebracht und drei Mauerseglerkästen an ein Wohnhaus in Stieghorst montiert. Ein viertes Team brachte Teile unseres Vereinsgartens in Schuss. Das dann einsetzende Regenwetter verhalf uns zu einer längeren Mittagspause mit Geburtstagskuchen und Zeit für die Planung der nächsten Projekte.

Viele Leute, viele Jobs!

… am Samstag, den 13. April 2019, einige Nistkästen für Mauersegler an Privathäusern in Bielefeld angebracht. Mit sechs Aktiven und einer geliehenen Arbeitsbühne wurden Kästen der Hersteller Strobel und Schwegler, die wir dank einer Trauerspende kaufen konnten, unter Dachüberständen angedübelt. Da uns sie Bohrarbeiten und das Hantieren mit den relativ schweren Nisthilfen auf der Leiter zu riskant waren, haben wir erstmals einen Hubsteiger ausgeliehen. Nach kleinen Startschwierigkeiten klappte das auch ganz problemlos und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

Vielen Dank an die Hausbesitzer, die den Schutz der Mauersegler unterstützen – weitere Interessenten können sich gerne bei der Aktivgruppe melden, da wir noch mehr Nisthilfen vorrätig haben! Die Anforderungen an den Standort sind in der Projektbeschreibung näher ausgeführt.

Die Quartiere sind bereitet – jetzt müssen die Mauersegler nur noch angelockt werden!

… am Samstag, den 16. März 2019, unseren ursprünglichen Plan umgeworfen: das regen- und sturmreiche Wetter mit bordvollen, stark strömenden Bächen ließ keine Arbeiten unter Brücken zu. Also blieben die (nur) 5 Aktiven heute in der Werkstatt, bereiteten die Mauerseglerkästen für ihren Einsatz vor, bauten weitere Fledermauskästen und ein Hängeregal für eine zukünftige Bienenstadt an der Südwand des Vereinshauses. Danach tat die Kaffee-und Kuchenpause im trockenen Gruppenraum gut!

Schlechtwetterprogramm: Geht auch!

… am Samstag, den 16. Februar 2019, bei strahlendem Sonnenschein den Lachmöwen in den Rieselfeldern Windel ihre diesjährigen Nistinseln eingerichtet. 11 Aktive schleppten zunächst 21 Einzelflöße aus Schaumstoff samt Ankersteinen zur südlichen Teichkette und verankerten sie nach vorherigen kleineren Reparaturen auf den beiden Kolonieteichen. Hinzu kamen die 16 großen Holzflöße, die wir vor Ort gestapelt und eingewintert hatten. Die Teiche führten wieder ganz normal Wasser, nachdem sie im vergangenen Herbst fast komplett ausgetrocknet waren. Die Wathosen taten also ihren Dienst, und bis auf einen Sturz ins kalte Wasser ging alles reibungslos und zügig, auch dank Ingos Vorbereitung von Seiten der Biostation.

Nach einer ausgiebigen sonnigen Mittagspause vor dem Infozentrum mit Kaffee und Kuchen brachten wir weitere 10 Schaumstoffflöße mit dem Paddelboot auf den Großen Teich an der Niederheide und verankerten sie vor den dort über Winter verbliebenen Holzflößen. Von der barrierefreien Aussichtskanzel an der Niederheide kann man demnächst also wieder das Brutgeschehen der Lachmöwen beobachten – wenn sie denn wiederkommen! Für die Überlassung einiger Bilder von der Aktion an der Niederheide danken wir Paul Busch!

Knoten, Schleppen, Waten, Paddeln bei Urlaubswetter in den Rieselfeldern!

… am Samstag, den 26. Januar 2019, mit 7 Aktiven dem schlechten Wetter getrotzt und in unserer Werkstatt gearbeitet. Die neuen Mehlschwalbenbretter wurden wetterfest gestrichen, damit wir die Nester im kommenden Frühjahr unter die Dächer bringen können. Und für unseren Wald in der Salzenteichsheide haben wir Fledermauskästen gebaut, um dort das Höhlenangebot für die Flattertiere zu verbessern. Nachdem die Musterkästen jetzt passen, sollen davon in den nächsten Wochen noch mehr entstehen und zum Frühjahr aufgehängt werden.

Zeit für eine Kaffeepause und zu Besprechung weiterer Projekte und unserer neuen Bewerbung um den Bielefriends-Award 2019 nahmen wir uns natürlich auch. Denn alle Arbeiten haben ja immer auch einen Vor- und Nachlauf, für den geplant und organisiert werden muss: Materialkäufe, Werkzeugpflege und –beschaffung, Abrechnungen, Erlaubnisse einholen, Kartografie und Dokumentation von Ergebnissen und vieles mehr...